Immer mehr Menschen klagen zunehmend über Trockenheitsgefühl in den Augen. Die Augen brennen und jucken, sind lichtempfindlich und tränen schnell, die Lidränder sind gerötet und ein Fremdkörpergefühl beinträchtigt das Sehen. Insbesondere unsere geänderten Lebens- und Umweltbedingungen werden hierfür verantwortlich gemacht. Trockene und entzündliche Augen entwickeln sich mehr und mehr zu einer Volkskrankheit. Diese Erkrankung gehört daher unbedingt in die augenärztliche Behandlung.  Jetzt gibt es zur Therapie auch unkonservierte Medikamente auf dem Markt.

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Ein "Trockenes" Auge (KCS) ist eine ernstzunehmende Volkskrankheit

Die Keratoconjunctivitis sicca (kurz KCS) (von lat. siccus ‚trocken‘), auch als Syndrom des trockenen Auges bezeichnet, ist ein durch Trockenheit der Augen gekennzeichnetes Krankheitsbild aus der Augenheilkunde. Typische Symptome sind Rötung und Brennen des Auges, einhergehend mit Fremdkörpergefühl, die durch eine Störung des Tränenfilms verursacht werden. Diese Störung des Tränenfilms kann auf unzureichender Produktion von Tränenflüssigkeit beruhen oder auf einem unvollständigen Aufbau des dreischichtigen Tränenfilms. Zur Therapie werden Lidrandhygiene, Tränenersatzmittel, liposomales Augenspray und ggf. weiter Mittel eingesetzt. Wird die KCS nicht behandelt, kann dies neben den anhaltenden, teilweise sehr belastenden Beschwerden zu einer ständigen Verstärkung der entzündlichen Prozesse am Auge führen, was zu einer vermehrten Trockenheit der Augen führt, wodurch die entzündlichen Prozesse weiter verstärkt werden können bis hin zu dauerhaften Schäden am Auge bei schweren Krankheitsverläufen.

Die Santen GmbH (München, Deutschland) (Santen) gibt die Markteinführung von Ikervis® in Deutschland bekannt. Das im März dieses Jahres durch die Europäische Kommission zugelassene, verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel ist indiziert für die "Behandlung schwerer Keratitis bei Erwachsenen mit trockenen Augen, bei denen trotz Behandlung mit Tränenersatzmitteln keine Besserung eingetreten ist."

Das Trockene Auge ist eine Krankheit, welche trotz seiner eigentlich meist harmlosen Natur für viel Frust zwischen Ärzten und Patienten sorgen kann. Patienten mit trockenen Augen finden oft, dass ihr Augenarzt nicht versteht, wie sehr die Beschwerden sie im täglichen Leben beeinträchtigen und vielleicht sogar beunruhigen. Oft stößt es auf völliges Unverständnis, dass statt der erhofften schnellen und definitiven Reparatur eine endlos erscheinende, scheinbar hilflose, wenn nicht gar desinteressierte „Herumprobiererei“ begonnen wird.

Augenärzte finden es oft schwierig, die Patienten von der an sich unbedenklichen Natur der Störung (wie sie ja zumeist der Fall ist) zu überzeugen und sie für die geduldige, oft langwierige Zusammenarbeit bei der Findung der bestmöglichen Behandlung zu gewinnen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen Informations- und Kenntnishintergrund zur Verfügung, auf dessen Basis eine produktive Zusammenarbeit von Arzt und Patient bei dieser chronischen, äußerst lästigen, meist harmlosen, aber potentiell krankhaften Störung möglich wird.

Quelle: MVZ Professor Neuhann, hier drücken zum weiterlesen.

Patienten-Broschüren über das trockene Auge
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Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (externer Link): Das trockene Auge:  hier drücken