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Benachrichtigungstext

BARMER Gek überreicht Förderscheck an den Bundesverband Auge (Selbsthilfe Chronische Erkrankungen)     

Fürth, 11. Mai 2015 - Patienten mit chronischen Krankheiten diskutierten am Samstag, 9. Mai 2015 in Fürth über Patientenautonomie und ihre Rechte gegenüber Ärzten und Krankenhäusern nach dem neuen Patientenrechtegesetz. Die Patientenorganisation „Bundesverband AUGE“ hatte erstmals zu einer Informationsveranstaltung über dieses Thema nach Franken eingeladen.

Patientendiskussion in der Pyramide in FürthInformationsveranstaltung "Patientenautonomie" in Fürth
Foto: Bundesverband Auge

Die Krankenkasse BARMER GEK Hauptverwaltung unterstützte die Veranstaltung mit Mitteln aus der Selbsthilfeförderung.

Herr Sigmar Maltenberger überreichte hierzu einen Scheck über 6.800 Euro an den Veranstalter. „Über diese großzügige Förderung sind wir außerordentlich froh, weil dadurch unsere ehrenamtliche Arbeit in der Patientenselbsthilfe sehr beflügelt wird und diesen Tag erst möglich gemacht hat“, so der Vorsitzende des Bundesverbandes AUGE, Dieter Staubitzer.

Sigmar Maltenberger von der Barmer Gek überreichte einen Scheck in Höhe von 6.80000 Euro an Dieter Staubitzer vom Bundesverband AugeSigmar Maltenberger von der Barmer Gek überreichte einen Scheck in Höhe von
6.800,00 Euro an Dieter Staubitzer vom Bundesverband Auge
Foto: Bundesverband Auge

Bürgermeister Markus Braun (SPD) überbrachte ein Grußwort im Namen der gastgebenden Stadt Fürth. Dr. Armin Scharrer begrüßte in seiner Funktion als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ophthalmochirurgie und Vorsitzender des Vorstands des Bundesverbandes der Deutschen-Augenchirurgen die Teilnehmer aus ganz Deutschland. Der Beauftragte der Bundesregierung für Patienten, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU), begrüßt diese Initiative in einem schriftlichen Grußwort und kündigt an, den Erfolg des Gesetzes für Patienten zu überprüfen. Das Gesetz regelt die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient neu.

Dieter Staubitzer und Bürgermeister der Stadt Fürth Markus Braun
Dieter Staubitzer und Bürgermeister der Stadt Fürth Markus Braun
Foto:Bundesverband Auge

In Vorträgen und Podiumsdiskussionen in der Hotel-Pyramide in Fürth ging es darum, wie Patientinnen und Patienten ihren Behandlungsprozess positiv beeinflussen können. Betroffene Patienten lernten die Grundlagen des Selbstmanagements zur Stärkung der Patientenautonomie auf drei Ebenen (Wissen – Verhalten - Beratung) kennen.

Peter Friemelt von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patient-Innenstellen (BAGP), beantwortete die Frage:„Welche Rechte und Pflichten haben Patienten nach dem Patientenrechtegesetz?“ mit Hilfe der Broschüre „Patientenrechte Ärztepflichten“. Dr. Stefanie Scholz von der Universität Bamberg erläuterte aus wissenschaftlicher Sicht die Grundlagen der Patientenautonomie und moderierte die anschließende Podiumsdiskussion. Dr. Ekkehard Jecht, Arzt der „Ober Scharrer Gruppe (OSG)“ und gleichzeitig Betroffener, definierte eindrucksvoll was „chronisch krank“ bedeutet.

vlnr. Frau Dr. ScholzUniversitaet Bamberg Herr StaubitzerBundesverband Auge Frau Saremba Frau Benzing KISS Nuernberg Herr FriemeltBAGP Herr Dr.Jecht Ober Scharrer Gruppevlnr.: Frau Dr. Scholz(Universitaet Bamberg), Herr Staubitzer(Bundesverband-Auge), Frau-Saremba,
Frau Benzing (KISS-Nuernberg) Herr Friemelt(BAGP), Herr Dr.Jecht (Ober-Scharrer-Gruppe)
Foto: Bundesverband Auge

Dieter Staubitzer stellte den Bundesverband Auge vor und berichtete aus seiner Patientenberatung sowie aus seiner eigenen Erfahrung als chronisch Kranker, der auf eine lebenslange Therapie angewiesen ist: „Mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland leiden - wie ich - an einer oder gleichzeitig an mehreren chronischen Erkrankungen. Das sind über 25 Millionen Bundesbürger und die Zahl der Betroffenen nimmt weiter zu“, zitiert Staubitzer als Quelle die „Deutsche Stiftung für chronisch Kranke DSCK“.

In der regen Podiumsdiskussion kamen überwiegend die Anwesenden zu Wort. Die Kernfragen lauteten: Welche Rechte haben Patienten? Wie können Patienten ihren Behandlungsprozess positiv beeinflussen? Wo finden Patienten Hilfe? Elisabeth Benzing vom Regionalzentrum für Selbsthilfegruppen KISS-Nürnberg ergänzte die Runde mit einer Teilnehmerin aus dem Publikum.

Der Bundesverband Auge ist eine Selbsthilfeorganisation mit Sitz in Franken und Berlin, die sich vor allem mit chronischen Augenkrankheiten beschäftigt. Zu allen Krankheiten, die mit dem Glaukom zusammen hängen, informiert der Bundesverband Auge telefonisch und in persönlichen Gesprächen. Er unterhält außerdem Selbsthilfegruppen, in denen sich Betroffene gegenseitig stärken. Die Veranstaltung in Fürth richtete sich an Patienten mit unterschiedlichen chronischen Krankheiten, nicht allein mit Augenleiden.

Logo der BARMER GEK die gesundheitsexpertenUnterstützt wurde dieses Projekt durch die Bundesarbeitsgemeinschaft PatientInnenen (BAGP), den Wohlfahrtsverband DER PARITÄTISCHE-Bayern, die Selbsthilfe LAG-Bayern sowie das Regionalzentrum für Selbsthilfegruppen KISS-Nürnberg. Die Ober Scharrer Gruppe mit dem Kompetenznetzwerk von über 70 Ärzten und 360 Mitarbeitern und die Universität Bamberg begleiten das Projekt. Die Krankenkasse BARMER GEK-Hauptverwaltung fördert dieses Vorhaben mit Projektmitteln der Selbsthilfe nach § 20c SGB V.

Weiterführende Links:
gesundheit adhoc

Veranstalter:

Logo Bundesverband AUGE Selbsthilfe chronische Erkrankungen
Bundesverband Auge e.V.

- Selbsthilfe Chronische Erkrankungen -
Vereinssitz: Crellestraße 21, 10827 Berlin
Geschäftsstelle: Mühlweiherweg 15, 91589 Aurach
Tel. 09804-9395328
Fax: 09804-9397865
E-Mail:
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Homepage:
www.bundesverband-auge.de

Pressekontakt:
Bundesverband Auge e.V.
Dieter W. Staubitzer
Mobil: 0157-34042680
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